Das Berliner Nomad SoundSystem sind der deutsche Gitarrist und Oudspieler David Beck, der japanische Programmierer und DJ Tomoki, der tunesische Sänger Karim Sfaxi (Vocals, Percussion), der algerische Percussionist und Akkordeonspieler Miloud Messabih (arab. Percussion, Keys) und der deutsche DJ, Scratcher und Bassist DJ Shazam! (Bass, DJ, FX).
Ihre Musik: Oriental Electronics. Und nun ist das Debütalbum dazu endlich da! :-)
Homepage: www.nomadsoundsystem.com.
Weitere Infos auch unter:
www.crossculturemusic.de/english/start_nomad_sound_system.php
Nomad SoundSystem auf dem Bazaár Oriental @ Karneval der Kulturen in Berlin, 02.06.2006 ("Pfingstfreitag").

Demo, Nomad SoundSystem / Cross Culture Music Berlin, 2004
Tracklisting:
Ground
Hijack
Mahboubi
Beduin Sisters
Silkroad Jam
Isfahan

Single, Nomad SoundSystem, 2006
2006 ist nun das Jahr, in dem Nomad SoundSystem ihre erste Single veröffentlichen.
Dafür haben sie sich als Gastmusiker P.R. Kantate (Görli, Görli
) an Bord geholt.
Sidi Khouya
ist ein poppiger, arabisch-tunesischer Sommer-Feel-Good-Song mit rappendem P.R. Kantate.
Die Single ist zunächst nur als Download im Internet erhältlich, siehe ihre Homepage. Dort gibt's auch das Video dazu anzuschauen!
Und das Debütalbum steht auch bald an. :-))
Tracklisting:
Sidi Khouya

Album, Stock&Stein, 2007
Das erste Mal habe ich die Berliner Band Nomad SoundSystem Ende 2003 gesehen und gehört: auf einem netten, kleinen Konzert unter den S-Bahn-Bögen am S-Bahnhof Tiergarten, vor nicht soviel Publikum. Das tat der Musik keinen Abbruch. Doch seitdem hat sich die Band und ihre arabisch beeinflusste, Breakbeat-orientierte Musik ständig verbessert – von Gig zu Gig, von Jahr zu Jahr: auf dem jährlichen Straßenfest des Karnevals der Kulturen der Welt in Berlin zu Pfingsten, als Vorband von Rachid Taha auf seinen Berlin-Gigs, auf dem sommerlichen Berliner Museumsfestival, als Vorband von Nitin Sawhney und Visionary Underground auf dem Popdeurope-Festival und auf dem Weltmusik- und Folk-Festival in Rudolstadt zum Beispiel. Sie warten immer wieder mit neuen Arrangements auf und sind immer wieder fesselnd.
2006 gehörten sie zu den Gewinnern des Creole-Musikwettbewerbs für Weltmusik in Berlin-Brandenburg und nehmen damit an der deutschlandweiten Aussscheidung im Mai 2007 in Dortmund teil (vgl. www.creole-weltmusik.de/). Dazu wünsche ich der Band schon jetzt viel Glück und viel Erfolg!
Was ich mir weiterhin für 2007 wünsche, ist, dass die Band mit ihrem von den Fans bereits lang ersehnten und wunderbaren Album ebenso viel Erfolg haben wird. Im folgenden eine Kurzbeschreibung (auf Grundlage einer Vorabversion des Albums):
Das Album beginnt mit dem Song No(w) Peace
, den ich von den bisher erlebten Konzerten noch nicht kannte, aber mich
beim ersten Hören schon völlig faszinierte: tiefer gelegte Bässe und arabische Vocals.
Mit Meni Lebess
wird der Electro-infizierte arabisch-ägyptische Sound fortgesetzt.
Der dritte Track ist Sidi Khouya
, ein richtiger Gute-Laune-Song, der zum Sommerhit des Jahres 2006 für die Band avancierte.
Als poppigster unter den Titeln auf dem Album war er folglich auch für das erste Musikvideo der Band prädestiniert, das
eine kleine Liebesgeschichte zwischen einem Mädchen und Jungen erzählt: a forbidden love in the Souks.
Danach kommt Fatima
, der All-Time-Favourite auf den Live-Konzerten.
Der Track Atarash
experimentiert mit chinesischen Samples im Balkan Beat
und bietet mit Unterstützung des English Man in Berlin MC Sufferah
positive vibes for the next generation.
Weiter geht's mit Akkordeonklängen und spanischen Rhythmen in Mima
.
Der siebente Streich, Today (Zerda)
, ist wieder stärker elektrifiziert: hypnotische Breakbeat- & Electro-Grooves –
a call to celebration in olden days, now a call to defence.
Menich Aalik
startet wieder mit fernöstlichen Sounds und lässt einen zu süßen indischen Frauensamples dahin schweben.
Diese Stimmung wird auch im letzten Track auf dem Album, Zmen Aalech
, fortgesetzt, der mit Western-Gitarrensamples startet,
in luftige Höhen steigt, um abschließend in arabisch-afrikanischen Gefilden bei den Gnawas in Marokko zu landen:
sometimes our paths lead to other places than expected.
Alles in allem ein sehr gutes Debüt von David Beck, Tomoki Ikeda, Karim Sfaxi,Miloud Messabih und Shazam alias Nomad SoundSystem aus Berlin.
Tracklisting:
No/w Peace
Meni Lebess
Sidi Khouyafeat. P.R. Kantate
Fatima
Atarashifeat. MC Sufferah
Mima
Zero Hertz
Today (Zerda)
Menich Aalik
Zmen Aalech
Mima (Don Krutscho Remix)feat. Don Cali (Culcha Candela)