21.04.2014 |

Funkenflug 2014-03-29: Beatitude (Glückseligkeit)

Iskra - Funkenflug 2014-03-29: Beatitude

Glücklich machende Musik für Dein und mein Seelenheil in vier Teilen zwischen Funk, Soul, Blues, Psychedelia und den elektronischeren Spielarten im Original oder als Coverversion.

Beatitude, Teil 1: Scratch The Party

Cover

Nachdem Kormac uns erklärt hat, wie eine Party richtig aufgezogen wird, steigen wir in glücklich machende Musik ein. Zunächst drei Instanzen aktuellen, psychedelischen Brit-Pop’n’Rocks von Kula Shaker, Jagwar Ma und The Temples. Dann zu den britischen Popwurzeln The Beatles und The Rolling Stones im Mashup. In Bollywood mischt man auch gern, wie der Song mit Asha Bhosle und Kishore Kumar beweist. Salma & Sabina Agha haben sich ABBA vorgenommen und nach Hindi übertragen.

Gott setzte ein Lächeln auf dein Gesicht, meint Mark Ronson. Und, weil das so ist, muss die Party auch weitergehen, meint Kormac. Das Fieber steigt mit La Lupe. Auch wenn die Stiefel eher zum Wandern gedacht waren (Muguette interpretiert Nancy Sinatra auf Französisch), lässt es sich doch vortrefflich zum Soul tanzen und surfen (mit Skeewiff und M. Rux & Fog Puma). Der Messias segnet den Wein, denn es bleibt lustig mit Leo Le Bug, Anakronic Electro Orkestra und SoCalled.

Beatitude, Teil 2: Hinter verschlossenen Türen

Cover

Nachdem Kormac recherchiert hat, womit Männer sich hinter geschlossenen Türen beschäftigen — mit verdorbener Liebe vielleicht? –, macht Teil 2 da weiter, wo Teil 1 aufgehört hatte. Zumindest geht’s weiter mit Klassikern im Original, als Cover oder Mashup.

Tainted Love von Gloria Jones von 1965 ist das Original des Songs, der 1981 in der Version von Soft Cell berühmt wurde. Der R&B-Song Comin’ Home, Baby wurde 1962 durch Mel Tormé bekannt. Anleihen an westliche Popmusik finden sich auch immer wieder in Bollywood-Songs. Zwei Beispiele präsentieren wieder Asha Bhosle (an der Seite von Anu Malik) und Salma Agha. Der Song Jeena Bhi Kha stammt aus dem 1984er Film Kasam Paida Karne Wale Ki und enthält Vocal-Riffs und Akkordwechsel aus Michael Jacksons Billie Jean, womit wir bei Ed Smith und seiner Adaption von Billie Jean des "King of Pop" wären.

Kommen wir zu arabisch angehauchten Coverversionen: Lieblingsband Transglobal Underground haben sich gemeinsam mit Natacha Atlas an Whatever Lola Wants und als Beach Bellydance Babylon mit Raphaëlle Von Glitz an den Cole Porter-Klassiker Night And Day versucht. Dann die schwule Disco-Hymne Y.M.C.A. der Village People in der Version von Hector Zazou, Barbara Eramo & Stefano Saletti. JD Twitch stellt Bee GeesStayin’ Alive in einen Cumbia-Kontext, bevor Jewrhythmics das hebräische Volkslied Hava Nagila ("Lasst uns glücklich sein") in Donna Summer-Disco-Manier neuinterpretieren.

Mit Swing, Soul, Funk, Blues von Club des Belugas, Renegades of Jazz, Quantic & Alice Russell und Amos Milburn sowie mit Serge Gainsbourg– und Madonna-Coverversionen von Mick Harvey & Anita Lane bzw. Big Daddy verabschiedet sich der zweite Teil der Beatitude-Reihe.

Beatitude, Teil 3: Warte, ich komme

Cover

Teil 3 beginnt fulminant mit einem Latin-Boogaloo von Machito & His Orchestra. Gemeinsam mit dem nachfolgenden Song ist die Fanfare, die auch schon im BigMBeatles-Mashup in Teil 1 zu hören war. Aldo Vanucci‘s Naive ist ein schönes Cover des Indierock-Songs von The Kooks — mit Amie J als Sängerin. Mit coolen Stimmen geht’s weiter: Die Sängerin Ella Maria Lani Yelich-O’Connor alias Lorde aus Neuseeland gewann mit Royals zwei Grammys 2013. George Perin singt für Cayetano in einer schönen Ballade über den Kreis des Lebens. Amy Winehouse stimmt mit ein: Liebe ist ein verlorenes Spiel.

Palov & Mishkin heben die Stimmung wieder mit ihrem Latin-Klarinetten-Song. Nuffwish packen Primal Screams Loaded in ein Dub-Reggae-Gewand.

Mit Covers und Neuinterpretationen jüdischer bzw. israelischer Musik geht’s weiter: Akshin Alizadeh reinterpretiert Bay mir bistu sheyn (Bei mir bist du schön), das 1932 für das jiddische Musical Men ken lebn nor men lost nisht (Man könnte leben, aber sie lassen uns nicht) von Shalom Secunda und Jacob Jacobs geschrieben wurde und in der Version der Andrews Sisters 1938 weltweit bekannt wurde. Eine weitere, coole Interpretation des hebräischen Volkslieds Hava Nagila ("Lasst uns glücklich sein") bieten Jewdyssee. Der 2013 verstorbene, algerische DJ Cheb i Sabbah nahm sich 2005 des Ofra Haza-Hits Im Nin’alu an. Der Song basiert auf einem hebräischen Gedicht des Rabbis Shalom Shabazi aus dem 17. Jahrhundert. Eddie C packte das persische Lied Gol-e Yakh des Sängers Kourosh Yaghmaei in einen entspannten House-/Disco-Beat, gefolgt von El Molitos Nice & Easy.

Der Track Medicine Chest mit der Sängerin Josa Peit ist vom neuen Nostalgia 77-Album A Journey Too Far. Die Whiskey Barons, Don Air und M. Rux & Fog Puma bieten musikalische Eindrücke aus dem Land der Cowboys und Beach Boys. Der Smoove-Remix zum brasilianischen Jazz Di Mezzaluna stammt vom aktuellen Remixalbum Power Bossa Remixed von Fab Samperi. Teil 3 endet mit einer erneuten Referenz an den jiddischen Klassiker Bay mir bistu sheyn, diesmal von Watcha Clan aus Marseille.

Beatitude, Teil 4: Wer hat mein Bier getrunken, als ich hinten war?

Cover

Teil 4 beginnt mit Blues, Swing und Jazz und mit Liedern über glücklich machende Partygetränke wie Bier, Rum, Coca Cola und Tee. 😉

Ella Fitzgerald, Skeewiff, Robbie Williams und Nicole Kidman reinterpretieren Nancy Sinatra-Songs, Mel Tormé den berühmtesten Song der Turtles.

Nach dem Bahama Soul Club geht’s weiter mit Soul, Funk und Jazz von: Just Brothers (1972), Wolfgang Dauner (Original von 1969), Larry Williams & Johnny "Guitar" Watson (1967), Deluxe (2013) und Jasmine Kara (2012).

Mit einem Song der italienischen Popsängerin Elisa Toffoli (a.k.a. Elisa) aus dem Soundtrack zu Django Unchained sowie mit Songs von Aldo Vanucci, Cayetano und Georges Perin wird der Reigen der Glückseligkeit nun geschlossen. 😉

Referenzen

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20.04.2014 |

Funkenflug 2014-02-09: Ya Ma Le

Iskra - Funkenflug 2014-02-09: Ya Ma Le

Ein Funkenflug mit feiner brasilianischer Musik zwischen Samba, MBP, DnB, Brazilectro, Afrocuban etc. …und einigen Klassikern.

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10.01.2014 |

Funkenflug 2014-01-05: Anlieferung 2013

Iskra - Funkenflug 2014-01-05: Anlieferung 2013

Ein Funkenflug als erster Teil eines Jahresrückblicks mit ausgewählter Musik, die 2013 erschien und von mir gesammelt wurde. Die meisten Tracks wurden bisher noch nicht von mir in einem Funkenflug verwendet. Musikalisch bewegt sich das Set zwischen Techno, House, Bass, Electro und Breakbeat, teilweise angereichert um beispielsweise Swing, Latin, Tango, Polka, Cumbia, Afrobeat oder Balkan etc.

Mit dabei: Daft Punk, Bart&Baker, Skeewiff, Parov Stelar, Various Production, Geiom, Example, Emika, Jagwar Ma, Moderat, Transglobal Underground, Da Lata und Bombay Dub Orchestra, um nur einige zu nennen.

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10.01.2014 |

Funkenflug 2013-11-26: Soul School – Lektionen im Pop

Iskra - Funkenflug 2013-11-26_ Soul School [en thumbnail]

Eine kleine Schulmusik. […]

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10.01.2014 |

Funkenflug 2013-12-01: Perfekter Tag

Iskra - Funkenflug 2013-12-01_ Perfect Day [en thumbnail]

Was macht den Tag perfekt? Gute, entspannte, schöne Musik? Hier ist der Test. 😉 […]

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