Global Beats & Electronic Sounds - Einstige Musikspecials im Radio

Hier eine Auflistung meiner favorisierten Musikspecials im Radio, die es nun nicht mehr gibt.

Sendung Infos Radiostation Sendezeitraum Stationsinfo
Akasha Crew

Die Akasha Crew, angeführt von den female DJs Ipek & Ann.Mate, serviert als Ihren Elektronischen Flugbegleitservice Asian, Balkan und Middle Eastern Sounds, angereichert mit elektronischer Musik von Breakbeat, Drum'n'Bass, House und Dancehall.

Twen FM 2005 www.twenfm.org
BBBC Hip Hop, Trip Hop, Drum'n'Bass, Jungle, Clubmusik aus England als innovativer Mix von Pressure Drop a.k.a. Blood Brothers in der Blood Brothers Broadcasting Corporation aus London von Oktober 1993 bis März 1997: Out of space, in your face!
London Calling hieß es schon einmal im Programm von DT64, bis Dave Henley und Justin Langlands, besser bekannt als Pressure Drop, ihr Album Front Row produzierten. Ab Oktober 1993 präsentierten die beiden DJs dann wieder wöchentlich die Musik aus dem Herzen der Londoner Club-Szene auf MDR Sputnik... bis März 1997. Ab 18.03.1997 hatten die Blood Brothers eine Sendepause auf Sputnik eingelegt, um ihr Album Elusive, 1998 erschienen, zu produzieren. Danach wollten sie eigentlich bei Sputnik weitermachen. Durften aber nicht mehr...
MDR Sputnik 1993-1997 www.sputnik.de
BBBC-Time mit Jazzanova Pressure Drop machten Pause mit der BBBC und Jazzanova gaben die Vertretung zunächst: Die besten DJ's aus Deutschland und Europa drehen nun an den BBBC-Turntables, so die Sputnik-News vom 19.03.1997. Und diese waren im Endeffekt das Berliner DJ-Kollektiv Jazzanova. Sie zelebrierten Hip-Hop, TripHop, Jungle, Drum'n'Bass, Acid- und Nu-Jazz.

Die Blood Brothers durften nicht mehr, also war es nur eine Frage der Zeit, wann die Sendung umbenannt wurde, aus BBBC wurde am 20.02.1998 die Clubzone, die zunächst 14-tägig weiterhin von Jazzanova bestritten wurde. Mehr und mehr durften dann auch andere DJs wie Bigga Bush (Rockers Hi-Fi), Aromabar und Marschmellows ran.
MDR Sputnik 1997-1998 www.sputnik.de
Clubzone Ab 1998 als Nachfolger der BBBC-Time bis April 2004 im Programm von MDR Sputnik.
Clubsounds im Mix von wechselnden DJs, aber es gab auch folgende Clubzone-Residents:
  • Jazzanova
  • Glyn Bigga Bush
  • Big Bork & Beatnik (a.k.a. Bork Schaetz und Stephan Blum) aus Halle; Style: Funk, Nu Jazz, House, Downbeat, Drum'n'Bass (selection of finest broken beats & phuture soul); in der Clubzone einmal im Monat; Homepage: www.2turn.de.
  • Johnny P. Good (a.k.a. Johannes Paetzold) aus Berlin, Style: Deep Jazzy Urban International Vibes; als Überbleibsel der Makossa-Sendung.
  • DJ Force (a.k.a André Herz) aus Magdeburg; Style: Drum'n'Bass/House; in der Clubzone einmal im Monat.
  • Downbeat Guerilla aus Halle; Style: nu-jazz-chill-french-lounge.
MDR Sputnik 1998-2004. www.sputnik.de
Global Dance Hall

Es war DIE Sendung auf radiomultikulti, die moderne Weltmusik zwischen Global Hip Hop, Rap, Dub, Ethno-Trance, Dancefloor etc. im Überblick vorstellte. Präsentiert wurde die Sendung von Tobias Maier, bis zur Einstellung des Programms Musikchef von radiomultikulti.

Hier die letzte Beschreibung der Sendung von der Senderhomepage:

Einmal um die Welt in 96,3 bpm. Jeden Samstag forscht Tobias Maier in der Global Dance Hall nach den lokalen Rückständen der musikalischen Globalisierung in der Clubkultur und verfolgt die Spuren der Verursacher.

Aus den Kellerlabors des Westens kommend, haben Hip Hop, House und Drum'n'Bass inzwischen jeden Zipfel der Welt erobert. Es sind universelle Sprachen, die seit Jahren in allen möglichen Dialekten neu erfunden werden: Rap mit Trommelbegleitung im Kongo, zu Berimbau- Klängen in Brasilien; House in Südafrika mit Zulugesängen und Mbaqanga- Melodien; Drum'n'Bass von den Asian Kids in England mit Verneigungen vor den Meister der indischen Klassik; Ragga von indischen Migranten in Trinidad/Tobago; Latin-Breakbeats aus Kolumbien; schließlich die Schaschlik-Kultur per Sampler in den Metropolen, wo sich die Musik der Welt auf Knopfdruck dem Beat der Stunde beugt.

Hauptsache, es klingt fett und hat Groove. Genau darum geht es auch in der Global Dance Hall. Hier wird nicht die Theorie bewundert, sonder die Praxis durchgecheckt. Immer auf der Suche nach den besten Hip Hopund Dancefloor-Sounds, präsentiert radiomultikulti Musikchef Tobias Maier zwei Stunden lang das neueste aus den Beat-Schmieden der Welt und berichtet über Hintergründe und Musiker.

radiomultikulti (RBB) 1994-2008 www.multikulti.de
Grenzpunkt Null Dies war die Radioshow der lebenden Repetiermaschine Rex Joswig, Kopf der Ostberliner Band Herbst in Peking und Autor der Wendehymne Bakschischrepublik: Eine hypnotische Stimme aus dem Abgrund der menschlichen Seele, psychoedelische Musikcollagen, Filmzitate und exzentrische Lyrik bildeten das Soundgeflecht von Grenzpunkt Null — der Show, die Worte sichtbar machte. Mit Musik zwischen Global Beats, Dub, Drum'n'Bass, Techno, Rock und Punk. MDR-Jugendradio DT64 / MDR Sputnik 1992-1997 www.sputnik.de
Makossa

Die Global Beats auf Jugendradio DT64/ MDR Sputnik mit Johannes Paetzold von 1992 bis März 2003. Danach gab's den Makossa-Sound noch ab und zu als Spezialmix innerhalb der Sputnik Clubzone: Deep Jazzy Urban Vibes von Johnny P. Good.

Mit dem Relaunch von Sputnik im Dezember 2006 ist Makossa wieder on air.

MDR-Jugendradio DT64 / MDR Sputnik 1992-2003 www.sputnik.de
SFB 4 MultiKulti / RADIOmultikulti (SFB/RBB) 1995-2003 www.multikulti.de

Yesterday-Radios

Sender Sendegebiet Bemerkungen Stationsinfo
DT64 -> MDR Sputnik DDR -> Ostdeutsche Bundesländer (UKW, MW) -> Europa (Satellit) -> Sachsen-Anhalt (UKW)

mehr hierzu unter: www.iskra.earthtribe.de/radio_memories/sputnik/

Homepage: www.sputnik.de.
radiomultikulti Berlin, später auch Cottbus und Frankfurt/Oder

Homepage: www.multikulti.de.
Twen FM Berlin-Kreuzberg (UKW) sowie Berlin (DAB)

Einst als Piratensender gestartet, dann legal im Berliner Digital Audio Broadcast-Paket (DAB) vertreten, war Twen FM ein alternatives Radio für elektronische Sounds mit Live-DJ-Mixes.

Nun OFF AIR.

Homepage: www.twenfm.org,