SENDUNGEN

Die Sendungen von A bis Z...

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Die Sendungen sind nach folgenden Rubriken sortiert:

  MUSIKSPECIALS

BBBC   [1993-1997]

 

Von 1993 bis März 1997 wurde die BBBC-Show von der Blood Brothers Broadcasting Cooperation veranstaltet. Hip Hop, Trip Hop, Drum'n'Bass, Jungle, Clubmusik aus England in the Mix. London Calling hieß es schon einmal im Programm von DT64, bis Dave Henley und Justin Langlands, besser bekannt als Pressure Drop, ihre CD Front Row produzierten. Ab Oktober 1993 präsentierten die beiden DJs dann wieder wöchentlich die Musik aus dem Herzen der Londoner Club-Szene auf MDR Sputnik... bis März 1997. Ab 18.03.1997 hatten die Blood Brothers eine Sendepause auf Sputnik eingelegt, um ihr Album Elusive, 1998 erschienen, zu produzieren. Danach wollten sie eigentlich bei Sputnik weitermachen. Durften aber nicht mehr.

Out of space, in your face!

Die BBBC-Time ging in der Zwischenzeit weiter. Die besten DJ's aus Deutschland und Europa drehen nun an den BBBC-Turntables", so die Sputnik-News vom 19.03.1997. Und dies waren dann im Endeffekt das Berliner DJ-Kollektiv Jazzanova, die Hip-Hop, TripHop, Jungle, Drum'n'Bass, Acid- und/oder Nu-Jazz zelebrierten.

Die Blood Brothers durften nicht mehr, also war es nur eine Frage der Zeit, wann die Sendung umbenannt wurde, aus BBBC wurde am 20.02.1998 die Clubzone, die zunächst 14-tägig weiterhin von Jazzanova bestritten wurde. Mehr und mehr durften dann auch andere DJs wie Rockers Hi-Fi, Aromabar und Marschmellows ran.

Clubzone  [1998-2004]

 

Die Clubzone ist die Nachfolgesendung von BBBC. Zunächst ausschließlich vom DJ-Kollektiv Jazzanova aus Berlin bestritten, wurden nach und nach auch andere DJs für TripHop, Drum'n'Bass, Downbeat und Nu-Jazz rangelassen. Regelmäßig legten Rockers Hi-Fi für die Clubzone auf, außerdem gaben Aromabar, Marschmellows u.a. ihre DJ-Sets ab. Mittlerweile sind Bigbork & Beatnik aus Halle die Clubzone-Residents.

Von 1998 bis 2001 betreute Karin Laubenstein als Redakteurin die Sendung. Bis 2002 war sie nachts in der Nightline auf Radio EINS in Berlin-Brandenburg zu hören.

Jazzanova haben mittlerweile ihre eigene Radioshow auf Radio Multikulti in Berlin.

Dance Hall[1990-1991]

 

Aller Anfang von Marusha und Techno im Radio...

Marusha ist seit 1992 bei Radio Fritz (die ORB/SFB-Jugendwelle in Berlin-Brandenburg). Ihre dortige Sendung heißt Rave Satellite

Dope Beats[1992-1997]

 

Rap, Hip Hop, Jungle wurde von 1992 bis 1997 von Oliver Kehnen und Norbert Rudnitzky präsentiert. Seitdem durchforsten die beiden auf Radio Fritz ihren Blackboard Jungle. Norbert Rudnitzky ist außerdem noch Labelchef von Downbeat Records, eines Sublabels von WEA.

Flashback[1991-1998]

 

Gitarrensounds, alte und neue Oldies abseits des Mainstreams, Garagenmusik, Easy-listening-Klänge und vieles andere präsentierte Wolf Stahl alias Mr. Blowfish. 1998 wurde die Sendung mit dem spannenden Radiohörspiel Die Akte Rock thematisch assoziiert. Die Sendung wurde dann abwechselnd von Mr. Blowfish und Stefan Maelck präsentiert. Außerdem betreuten die beiden dann auch die Sendung Poky Mahony, deren Profil sich dadurch auch änderte: weniger Folk, mehr Rock.

In den Anfängen von Radio EINS 1996 konnte man Mr. Blowfish auch in der Freitagnacht hören. Beat The Beat wurde gemeinsam mit Mike Korbik präsentiert.

Grenzpunkt Null[1992-1998]

 

Jahrelang freitags, ab 1997 sonntags , jahrelang von 21.03 bis 23.00 Uhr, ab 1998 dann von 23.03 bis 01.00 Uhr --> gab's die Radioshow der lebenden Repetiermaschine Rex Joswig, Kopf der Ostberliner Band Herbst in Peking und Autor der Wendehymne Bakschischrepublik. Eine hypnotische Stimme aus dem Abgrund der menschlichen Seele, psychoedelische Musikcollagen, Filmzitate und exzentrische Lyrik bildeten das Soundgeflecht von Grenzpunkt Null - der Show, die Worte sichtbar machte.

Siehe auch Grenzpunkt Null-Bookmarks.

Radio muß auch manchmal wehtun.

Harlem Shuffle[seit 1992]

 

Die Sendung entstand mit Beginn der Mittelwellenära von DT64 im Jahre 1992. Um den Mittelwellensound gerecht zu werden, spielte man nun auch die passende Dampfmusik, gerade richtig zur samstäglichen Mittagszeit. Marc Forrest präsentierte Black Music aus den 60ern, 70ern und 80ern. Die Sendung nennt sich nach einem Rolling-Stone-Song, der auch die Vorlage zum Jingle lieferte.

Später wurde die Sendung auf den Samstagabend verlegt. Nach Marc Forrest wurde die Sendung eine Zeit lang von Torsten Fuchs präsentiert und orientierte sich seitdem mehr an der aktuellen Black-Music- und R'n'B-Szene aus Amerika. 1997 führte Jackie Simon (ehemals KISS FM Berlin) durch die Show, eine Zeit lang auch Karin Laubenstein.

Wenn nicht wieder verlegt, gibt's The Black Music Show nun jeden Freitagabend.

Hit-Globus[1987-1991]

 

Die internationale Hitumschau mit Lutz Bertram und Roland Urbanski.

IntensiVstation[seit 1998]

 

Nach einer langen Dürrephase bzgl. Techno auf MDR Sputnik, die durch den Weggang von Marusha 1992 und von Marcos Lopez 1993 ausgelöst wurde, gab es 1998, vielleicht auch bedingt durch die immer größer werdende Love Parade in Berlin, wieder eine Musiksendung, die sich den Techno-DJ-Sets widmete. Die Sendung hat keinen festen DJ, sondern DJs der Szene liefern ihre Sets bei Sputnik ab.

Makossa[1992-2003]

 

Für mich ist diese Sendung eine Institution. Einerseits für mich prägend in Sachen Lieblingsmusik: World Music und Global Beats. Andererseits so langsam auch die einzige Sendung, die schon zu DT64-Zeiten lief und immer noch den gleichen Redakteur hat. Der heißt Johannes Paetzold. War spätestens seit 1992 Redakteur bei DT64 und Sputnik, wechselte dann aber 1996 zum neugegründeten Berlin-Brandenburgischen Radio EINS, wo er auch eine Weltmusik-Sendung betreut: zunächst Planet Beats, seit 1997 heißt sie Planet Fruits.

Makossa präsentiert Johannes Paetzold auch weiterhin auf Sputnik, obwohl die Sendung seit langem nicht mehr live produziert wird. Im Erscheinungsbild hat sie sich auch geändert, früher gab's mehr Moderation und Hintergrundinfos zur Musik, heute erscheint sie eher als Musikmix.

Die Sendung war auch die einzige Sendung, die jahrelang zumindest in Berlin auf UKW zu hören war. Seit Gründung des multikulturellen Programms des SFB Radio Multikulti (ehemals SFB 4 MultiKulti) wird sie in der Reihe Nachtfalter - Musik aus den Metropolen der Welt übernommen. Durch die Kooperation von Radio Multikulti mit dem WDR-Projekt Funkhaus Europa ist Makossa auch in Nordrhein-Westfalen zu hören.

World Music Charts Europe

Von 1993 bis ca. 1997 wurden einmal im Monat auch die World Music Charts Europe (WMCE) in der Sendung präsentiert. Zunächst von Johannes Theurer (Musikchef von Radio Multikulti) später dann von Makossa-Mann Johannes Paetzold selbst. Die Charts, die sich nicht an Verkaufszahlen orientiert, gibt's heute auch noch und wird von Radio Multikulti im Auftrag der European Broadcasting Union (EBU) betreut.

Mehr Infos und Links zu den WMCE auf den Iskra-Global Beats-Bookmarks.

Nightflight, später Partyzone[1991-1993]

 

Techno in the mix von Marcos Darshan Lopez. Mit dem Umzug des Senders von Berlin nach Halle war Schluss mit der Partyzone. Marcos Lopez war danach lange auf Radio Fritz zu hören. Außerdem veranstaltete er die No UFOs-Partys in Berlin.

Poky Mahony[1992-1998]

 

Poky Mahony - Die Wurzelziehung, benannt durch Abwandlung eines Songtitels der Pogues, war DIE Sendung von Ralf Bieniek. Er zelebrierte irischen Folk-Rock, Folkpunk, New-Roots-Musik und Singer-Songwriter-Geschichten.

Ab 1998 trat er kürzer, die Sendung wurde dann mehr und mehr von Stefan Maelck und Mr. Blowfish (Flashback) betreut. Man hätte sie dann auch umbenennen können oder müssen, weil sie sich im Konzept doch sehr verändert hatte. Nichts gegen Stefan Maelck und Mr. Blowfish, denn sie hatten eine gute Sendung gemacht, doch waren das eher ein Flashback oder ein Rock It!. Ende 1998 war Schluß mit der Sendung.

Pops tönende Wunderwelt[von 1992 bis 1999 auf MDR Sputnik]

 

Mit Beginn der Mittelwellenära begann DT64, die Abenteuer von Paul E. Pop durch die Parallelwelten dieser Welt ;-) zu begleiten und der Pseudophilosophie zu frönen. Dieser Zustand dauerte einige Jahre an, so dass der geneigte Hörer allwöchentlich fantastische Abenteuer garniert mit bester Welt- und Popmusik genießen konnte. Leider meinten die Verantwortlichen von MDR Sputnik im Jahre 1999, dass diese Radioabenteuer nicht mehr in ein jugendorientiertes Radioprogramm passen würden, also kippte man die sogenannte Sendung aus dem Programm...

Anyway, Paul E. Pop reist weiterhin durch die Parallelwelten und auch Joachim Deicke, der Moderator dieser sogeannten Sendung, präsentiert allwöchentlich die Leckerbissen aus der Weltmusik- und Popwelt und zwar auf den folgenden Radiosendern:

Mehr Infos auf der Homepage von Joachim Deicke und den verschiedensten Fansites, die es zu dieser Sendung im Internet gibt. Die Links sind auf der Bookmarks-Seite zu finden.

Die PTW-Probepackung

Die Rache der Sanchez-Brüder (on air: 1997)
Innerhalb von zwei Jahren hatten Paul und Rita eine verwahrloste Bruchbude am Strand von Charlotte Ville in ein schmuckes karibisches Restaurant verwandelt, in dem sich jeder Gast dem Paradies drei Schritte näher fühlte. Ihr Old Pirate's Inn war zwar kein Edelschuppen, aber es war ein Ort, an dem man sich wohl fühlen konnte, wenn abends eine laue Brise über das Meer strich und die Palmenwedel über dem Dach leise rascheln ließ, wenn die Baumfrösche ihr endloses monotones Konzert in die Nacht flöteten und verschlafene alte Songs aus der historischen Musikbox tönten. Die Crew der Strandkneipe (dazu gehörten noch die Köchin Orphelia, der Kellner Marcos und der Barkeeper Nuts) hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und Pauls letztes Abenteuer in Afrika hatte gerade genug Geld eingebracht, um das marode Gebäude im wahrsten Sinne des Wortes auf ein solides Fundament zu stellen. Und Anfang November dann waren sie gewappnet für die nächste Touristensaison, die ziemlich vielversprechend anlief. Bis dann die Sanchez-Brüder aus Kolumbien auftauchten, die das Old Pirate's Inn noch aus den Tagen kannten, als der Laden ein gut frequentierter Schlupfwinkel von Schiebern und Schmugglern, Hehlern und Anlagebetrügern gewesen war. Die Lage Tobagos am äußersten Südostende der Karibik dicht vor Südamerikas Küste hatte damals das Old Pirate's Inn zu einem lukrativen Standort für dubiose Transaktionen werden lassen, und die Sanchez-Brüder wollten diese, wie sie es nannten, "guten alten Zeiten" wieder aufleben lassen... Aber es wurde noch viel heftiger!

Rock it![von 1992 bis 1998]

 

Trends, Musiker-Interviews und aktuelle Titel der Woche gibt es in Rock it!, dem definitiven Rockmagazin, seit Juli 1997 täglich von 19.03 bis 21.00 Uhr u.a. mit Karin Laubenstein, Stefan Maelck und Reinhard Bärenz.

  COMEDY- & SATIRESPECIALS

Deutschland im Stau[1992-1998]

 

Deutschland im Stau war der satirische Wochenrückblick auf DT64 und MDR Sputnik, das definitive Programm für das ganze, große, neue Deutschland. Sonntags für zwei Stunden zwischen 13.03 Uhr und 15.00 Uhr wurde die deutsche Politik und Gesellschaft aufs Korn genommen. Die erste Ausgabe lief am ersten Sonntag im Juli des Jahres Neunzehnhundertzweiundneunzig auf der neu entdeckten Mittelwelle 1044 kHz. Erster Moderator war Pierre Deason (der bis Februar 1993 im Stau stand, nach kurzem Intermezzo auf Radio Fritz [www.fritz.de] irgendwann sein Comeback bei MDR Sputnik vom Sommer 1995 bis ca. Ende 1995 hatte. Danach war er kurz bei 104.6 RTL Berlin, dann bei einem Privatsender in Thüringen... Neben ihm moderierten bis Ende 1994 André Bochow (jetzt bei Radio EINS von ORB+SFB), Thomas Beinlich, Vera Linß (jetzt bei MDR Kultur) und ab und zu Johannes Paetzold (siehe Makossa, jetzt bei Radio EINS) die Sendung. Beliebte Rubriken waren die Berichte der Volkskorrespondenten aus Franken, Bonn, Berlin,..., der Print-Sprint (die dicken fetten Buchstaben der Boulevard-Presse im Konzentrat), Feuer frei auf die erste Reihe (Was lief denn neulich so für'n Sch... im Fernsehen?), das gebrüllte Gedicht (dies war bitte wörtlich zu nehmen) und andere schöne Sachen...

Ab 1995 wurde aus dem definitiven Programm für das ganze große neue Deutschland das Radio für eine bessere Welt - mit neuen Jingles, neuen Rubriken und neben Thomas Beinlich mit Frank Aischmann als neuem Stau-Verursacher. André Bochow lieferte seitdem nur noch das Flop-Thema der Woche.

Seit dem Sommer 1996 neu im Stau-Moderatoren-Team Hendryk Proske und Matthias Rohrschneider. Frank Aischmann wurde ins Ausland abgeschoben (er ist seitdem Moskau-Korrespondent für die ARD), Thomas Beinlich erholt(e) sich vom Stau, brachte aber seitdem dem im Stau Stehenden bzw. dem im im Stau stehenden Auto Sitzenden freundlicherweiser das Top-Thema und andere nette Specials vorbei. :-)) Im Herbst 1996 verdrängt der Stau alle Insel-Reifen und wird auf drei Stunden sonntäglich ausgedehnt. 1998 ist dann Schluss mit lustig. Die Sendung wird eingestellt und mutiert zusammen mit der immer im Anschluss ausgestrahlten Sendung Dr. Kaos zum neuen Sputnik-Sonntagnachmittagsprogramm Das Kaos am Sonntag mit Sputnik-Neumoderatoren Kerstin Hinze und Jan Hahn (der mittlerweile bei Radio Energy Berlin das Morgenprogramm bestreitet, wohl aber auch noch dem Sonntagskaos die Treue hält).

Doch was gab es eigentlich noch in der Sendung?

In der Sendung wurden das Top- sowie das Flop-Thema der Woche auseinandergenommen. Dauergast Im Betroffenen Laden war Hans-Peter, der seine Betroffenheit worüber auch immer zum besten gab, bis - ja bis der Schuß gefallen ist... Wahrscheinlich hatten er oder sein jeweiliger Gastgeber am Vortag sich zuviel die Rocky Sputnik Picture Show angehört, wo mann und frau ja ganz gern Russisch-Roulette spielten.

Und was gab es eigentlich noch in der Sendung? Na, den Schlager der Woche aus den Deutschland-im-Stau-Musikstudios zum Beispiel. Neben den Notizen aus der Provinz - der (etwas umstrittene) Raffmix der Sputnik-Volkskorrespondenten, die ihren eigentlich Auftritt in Take Five hatten - und der DiS-Werbespot-Verarschung knallten natürlich Stefan & Harry gegen den Baum. Wie das im Stau passieren kann, ist mir bisher ein Rätsel geblieben... Das DiS-Sputnik-Warentest-Team sollte mal die Bäume an den Straßen untersuchen oder besser die beiden! Aber im Stau läßt es sich ja ganz gut Kaffee trinken. Da das zu zweit viel schöner ist, wurde immer ein Gast in die Sendung eingeladen, der allerdings auf Fragen etwas wortkarg reagiert. Vielleicht war der Kaffee ja doch nicht so gut...

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Dr. Kaos[1991-1998]

 

Die Comedy-Sendung war lange Zeit eine meiner Lieblingsbeschäftigungen am Sonntagnachmittag. Schon seit 1991 im Programm wurde sie hauptsächlich durch Moderator Karsten Blumenthal zur Kultsendung unter den DT64/Sputnik-Hörern. Bis zum Frühjahr 1992 wurde die Sendung von Karsten Blumenthal und Kai Schmidt gemeinsam bestritten, danach wurde sie zur Ein-Mann-Show des Herrn Blumenthal mit sehr guter Hörerbindung und Hörerbeteiligung. Ab 1993 wechselte er sich mit einem Herrn Bodo Bohrfutter (n.k.a. Peter Finkenwirth) ab.

Standards in der Sendung: Das Beschißquiz, Die Mini-Charts, Ursel & Traudel, mutierte Märchengeschichten, Die Gruselecke mit schön-schrecklicher Musik zum Abwählen oder Quälen, Bernd und Hartmut - zwei Norddeutsche machen Radio oder sind auf Reisen, Radio-Soaps von Zuhörern per Telefon gespielt und und und...

1996 verließ Karsten Blumenthal den Sender und machte dann Fernsehen für Kinder beim Kinderkanal KiKa von ARD und ZDF (z.B. die Sendung Reläxxx).

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Die Grindigs - Eine Familie geht ihren eigenen Weg[1992-1998]

 

Die chaotische Radiofamilie, bestehend aus Uschi (Mutter), Manfred (Vater), Walter (Opa), Jockl (Sohn) und Peggy (Tochter), - stets im Kampf gegen alltägliche und nicht-alltägliche Widrigkeiten, miteinander und gegeneinander.
Die Comedy wurde täglich ausgestrahlt im Morgenrock oder in Take Five und im Lockruf.

Privatdetektiv Klaus-Udo Kloppstedt[1994-1997]

 

Klaus-Udo Kloppstedt war der einzige Detektiv, dem die Fälle hinterher geschmissen wurden, und der jedes Mal seinen bis dahin schwierigsten Fall zu lösen hatte. Jetzt ist er erst einmal in den Ruhestand getreten... Schade eigentlich :-(
Die Comedy wurde täglich ausgestrahlt im Morgenrock und im Zeitgeit.

Sputnik 13 - Verschwollen im Kosmos[1995-1996]

 

In dieser Serie wurden 1995/96 die Geschichten aus dem All-Tag der Sputnik-Crew erzählt, als der Sender noch nicht in der Zone 104.4 gelandet war, sondern noch exklusiv in den unendlichen Weiten des Weltraums herumschwirrte. Das größte Problem der Sputniks damals: Sie waren schon viel zu lange da oben! Nun ja, dieses Problem dürfte ja mittlerweile behoben sein...

Stefan & Harry[seit 1995]

 

Stefan und Harry sind die Kommissare aus der ZDF-Krimiserie Derrick [www.zdf.de]. In der sputnischen Radioversion erlebt man beide Auto fahrend in tiefsinnigen Gesprächen miteinander verwickelt: Ist gut, Stefan, Ja, Stefan, Nein, Stefan, Dann laß uns doch einfach mal gegen den Baum dort fahren!. Halt eine Konversation in Höchstkultur!!! Trotzdem zwecklos, da sowieso immer alles nur gegen den Baum geht... Im wörtlichen Sinne.
Die Comedy wurde täglich ausgestrahlt im Lockruf, im samstäglichen DX Sputnik Club und im sonntäglichen Deutschland im Stau.

  MAGAZINE

DX 64 Club/DX Sputnik Club/Sputnik Club[1992-199x]

 

Das Sputnik-Magazin am Sonnabend von 12 bis 15 Uhr mit mit ein paar Medien-, Satelliten- und Internet-News und viel Wunschmusik.
Lay back, relax, and enjoy yourself.

Rocky Sputnik Picture Show[1993-1999]

 

Hören statt Sehen. Das Kino im Kopf. Die Rocky Sputnik Picture Show bringt die Leinwand ins Radio. Drei Stunden Film aus dem All... jeden Sonnabend von 15.03 Uhr bis 18 Uhr mit Knut Elstermann (1993-1994, jetzt bei Radio EINS), Birgit Schmidt, Herwig Katzer (1994-1996), Jochen Becker (danach bei N-Joy Radio, NDR), Marit Haeske (jetzt bei JUMP, MDR), Stefan Maelck (1996-1997) und Claudia Bleibaum (1997 bis 1999).

Tip X[1992-1997]

 

Szenetipps, Ausgehtipps und Szenenews.

Tip X gab es als Zwei-Stunden-Magazin, aber auch als Service-Teil im Tagesprogramm.

Tramp[1990? bis 1992]

 

Das DT64-Reisemagazin.

  TAGESPROGRAMM

Zurück zur Zukunft[1992-1999]

 

Täglich im Morgenrock und in Take Five ging es auf DT64/Sputnik auf Zeitreise. Vergangene Ereignisse wurden rekapituliert und ins Gedächtnis zurückgerufen. Lange Zeit wurde die Serie von Jörg Wagner (jetzt bei Radio EINS) betreut. Bei ihm fing die Zeitreise immer mit Vor 100 Tagen... oder Vor 100 Wochen... an.